Dr. med. Vera KramerCONbox2
CONbox2 YingYang Dr. med. Vera Kramer
Ärztin für Allgemeinmedizin
Hindenburgstr. 8
75339 Höfen/Enz
Fon: 07081/5384
Fax: 07081/7401
Handy: 0171/7774409
info@dr-vera-kramer.de
CONbox2 Homöopathie    
Definition der Homöopathie

"Jedes wirksame Arzneimittel erregt im menschlichen Körper eine Art eigener Krankheit. Man ahme die Natur nach, welche zuweilen eine chronische Krankheit durch eine andere hinzukommende heilt, und wende in der zu heilenden (vorzüglich chronischen Krankheit) dasjenige Arzneimittel an, welches eine andere, möglichst ähnliche künstliche Krankheit zu erregen imstande ist und jene wird geheilt werden; Similia similibus" Zitiert aus: "Versuch über ein neues Prinzip zur Auffindung der Heilkräfte der Arzneisubstanzen nebst einigen Blicken auf die bisherigen" (1796 Königslutter, Hufelands Journal BD. II)
dr-vera-kramer.de
Grundsätze der Homöopathie

Der Begründer der Homöopathie ist Dr. med. habil. Samuel Hahnemann (1755-1843). Er war einer der führenden Wissenschaftler jener Zeit, der als Arzt, Apotheker und Chemiker viele wertvolle Arbeiten veröffentlichte, unter anderem ein vierbändiges Apothekerlexikon, dessen Angaben heute noch Grundlage des amtlichen Homöopathischen Arzneibuches (HAB) sind.
 
Hahnemann machte eine erstaunliche Entdeckung: Eine Substanz, die einen Gesunden krank macht, kann einen Kranken mit einer ähnlichen Krankheit heilen. Daher stammt auch die Bedeutung des Wortes Homöopathie, griechisch bedeutet es "ähnliches Leiden" (homoion=ähnlich, pathos=Leiden), was meint, daß in der Homöopathie eine Krankheit mit einem Arzneimittel behandelt wird, das am Gesunden "ähnliche Leiden" hervorruft. Die Ähnlichkeitregel (oder Simile-Regel) ist zum Fundament der Homöopathie geworden. Hahnemann sagte lateinisch: "Similia similibus curentur", zu deutsch: Ähnliches soll durch Ähnliches geheilt werden. Wie kann man sich diese Wirkungsweise im Körper vorstellen?
 
netsh101450.server4.kuebler-internet.de
dr-vera-kramer.de
 
netsh101450.server4.kuebler-internet.de
 
Die Homöopathie geht davon aus, daß Krankheitssymptome nicht die Krankheit selbst sind, sondern Reaktionen auf Störursachen , die zeigen, daß der Körper selbsttätig wieder das Gleichgewicht herstellen will. Die Homöopathie versucht also nicht, die Symptome zu unterdrücken, sondern die Selbstheilungskräfte des Körpers anzuregen. Homöopathie ist aktive Hilfe zur Selbsthilfe des Körpers. Beispielsweise kommt es nach der Einnahme einer homöopathischen Zubereitung aus dem wilden Jasmin (Gelsemiumsempervirens) zu Fieber und Abgeschlagenheit, zu typischen Grippesymptomen. Somit ist es leicht nachvollziehbar, daß der wilde Jasmin entweder allein oder häufig als wichtiger Bestandteil in homöopathischen Grippemitteln verwendet wird.
dr-vera-kramer.de
Die eingesetzten Arzneistoffe werden traditionell in lateinischer Sprache bezeichnet. Auf den Namen folgt einer der Buchstaben "D", "C" oder "LM" plus einer Ziffer. Gelegentlich taucht auch das Zeichen Ø oder alternativ der Begriff "Urtinktur" auf. Beispiel: Gelsemium sempervirens D 12 oder Passiflora incarnata Ø. Diese etwas komplizierte Bezeichnungsweise gibt die sogenannte "Potenz" des verwendeten Stoffes an. Auch der Begriff "Potenz" kommt aus der lateinischen Sprache und läßt sich mit "Kraft" oder "Stärke" übersetzen. Es gibt an, auf welche Weise der verwendete Wirkstoff verarbeitet wurde.

Auf dem Gebiet der Herstellung homöopathischer Heilmittel hat Hahnemann ebenfalls genaueste Vorschriften erlassen mit dem Ziel, den Grundsubstanzen die nötige "Kraft" zu geben, mit Hilfe des Verfahrens der Potenzierung. Das funktioniert wie folgt: Der Extrakt einer Arzneipflanze wird nach einer im sogenannten homöopathischen Arzneibuch dargelegten Vorschrift hergestellt und erhält den Namen "Urtinktur" mit dem schon genannten Kürzel "Ø". Die Urtinktur wird nun mit einer Alkohol-Wasser-Mischung versetzt, gemischt und sorgfältig geschüttelt. Man erhält die erste homöopathische Potenzstufe, die je nach Mischungsverhältnis als Urtinktur/Alkohol-Wasser-Mischung bezeichnet wird.

Ein Mischungsverhältnis Urtinktur/Alkohol-Wasser-Mischung von 1:10 entspricht der ersten Potenzstufe D 1, 1:100 der ersten Potenzstufe C 1, 1:50.000 der ersten Potenzstufe LM 1. Zur nächsten Potenzstufe gelangt man, wenn die hergestellte erste Potenz wieder im selben Verhältnis mit einer Alkohol-Wasser-Mischung versetzt und geschüttelt wird. Je nach Mischungsverhältnis entsteht die D 2, C 2 oder LM 2. Dieser Vorgang, die Potenzierung, setzt man so lange fort, bis man die gewünschte Potenz erhält. Bei den nicht flüssigen Darreichungsformen wird die Ausgangssubstanz statt durch Mischen und Schütteln eines Alkohol-Wasser-Gemisches mit Milchzucker verrieben. Die materielle Substanz nimmt dabei ab, die für die Heilwirkung verantwortlichen, verborgenen dynamischen Kräfte werden durch die Potenzierung gesteigert. Die Homöopathie ist eine vom Bundesgesundheitsamt anerkannte Therapiemethode und wird von ca. 60% der deutschen Ärzte angewandt.
 
netsh101450.server4.kuebler-internet.de
 
sitecoding © CONbox² by
frank kübler internet + media
 
zurückzurück   Druckversiondrucken  nach obennach oben Positionierungshilfe